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Biodekontamination

Biodekontamination bei multiresistenten Keimen. Wir berichten von der Bekämpfung von Hauskeimen – VRE – im Gesundheitswesen.

 

Im letzten Swissnoso Bulletin von September 2018 lag der Fokus beim Umgang mit Vancomycin-resistenten Enterokokken (VRE). Der Stamm ST796 aus Australien/Neuseeland wurde dabei speziell erwähnt, da die Schweiz das erste europäische Land ist, das davon betroffen war. Dieser Stamm zeichnet sich durch seine schnelle Verbreitung, seine Überlebensfähigkeit auf unbelebten Oberflächen und seine Fähigkeit, invasive Infektionen bei immungeschwächten Patienten auszulösen, aus. Laut einer aktuellen Erhebung entspricht die Inzidenz 1,58 Fälle pro Tag im Jahr 2018. Der Kanton Bern und die Westschweiz sind besonders betroffen und die Deutschschweiz mit den Kantonen Aargau, Zürich und Basel sind besorgniserregend.

Durch die Tatsache, dass selbst nach gründlicher Reinigung und High-Level-Desinfektionsmassnahmen VRE nachgewiesen werden konnten, können diese Keime einfach in neue Bereiche übertragen werden und zu Infektionen bei Patienten führen. Im extremen Fall kann sich das Vorkommnis manifestieren und VRE können zur normalen Hausflora werden. Es ist somit nicht verwunderlich, dass die provisorischen Empfehlungen im Kampf gegen VRE auch einen erhöhten Fokus auf die Flächen legt. Die Oberflächen von mit VRE kontaminierten Patientenzimmern sollten ein bis zwei Mal täglich und nach Patientenaustritt gereinigt und desinfiziert werden – obwohl man sich bewusst ist, dass diese Massnahme alleine nicht ausreicht, um VRE vollständig zu eliminieren und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Die Notwendigkeit, zusätzliche maschinelle Dekontaminationsverfahren wie H₂O₂ oder UV-Licht einzusetzen, bevor der nächste Patient im kontaminierten Zimmer eintritt, wird empfohlen und erscheint nach Betrachten der Fakten als notwendige Massnahme. Es wird ebenfalls geraten, die Umgebung durch ein mikrobiologisches Monitoring zu überwachen. Die Enzler Hygiene AG bietet ein breites Dienstleistungsportfolio im Bereich Hygiene bestehend aus Reinigungs- und Desinfektionsangeboten, Hygiene-Monitorings durchzuführen und zu beurteilen, Beratung, H₂O₂-Biodekontaminationen von Zimmern, Abteilungen oder sogar Gebäuden und RLT-Anlagen. Mit unserem Know-How und Equipment standen wir bereits bei der Ebola-Krise an der Seite von mehreren Institutionen.

Nach wie vor ist die Enzler Hygiene AG Ihr Partner, wenn Sie Unterstützung präventiv oder korrektiv im Kampf gegen nosokomialen Infektionen – sei es VRE oder andere unerwünschte Erreger – benötigen. Unsere Spezialisten sind innert 24h nach Auftragserteilung vor Ort und dekontaminieren Ihre Räume und bei Bedarf RLT-Anlagen mit Wasserstoffperoxid (H₂O₂). GMP-konforme Abläufe und Dokumentationen, sichere Durchführung (auch über Nacht) und eine rückstandfreie Behandlungsmethode, sowie auch der mikrobiologischen Umgebungsüberwachung runden unseren Service ab. Unsere Dienstleistungen wurden bereits in mehreren Schweizer Spitälern erfolgreich und zur vollen Zufriedenheit eingesetzt. 

 

Wir sind rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche, zu erreichen. Wir können schweizweit, innerhalb von 24 Stunden, bei Ihnen vor Ort sein und Ihre Räume dekontaminieren.

 

Haben Sie noch weitere Fragen?

 

Gerne stehen wir Ihnen unter hygiene@enzlerh-tec.com oder der Telefonnummer +41 44 455 55 44 jederzeit zur Verfügung.